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16. September 2020

Deutsch-Russische Wissenschaftsprojekte der UA Ruhr ausgezeichnet

Zum Abschluss des vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) organisierten „Deutsch-Russischen Themenjahres der Hochschulkooperation und Wissenschaft“ hat das Auswärtige Amt 25 deutsch-russische Wissenschaftsprojekte ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am 15. September im Rahmen der wissenschaftspolitischen Abschlusskonferenz des Themenjahres physisch und virtuell in Berlin und Moskau gleichzeitig statt. Die Universitätsallianz Ruhr war mit drei prämierten Kooperationsprojekten bei der Auszeichnung vertreten.

Die TU Dortmund wurde gleich für zwei Projekte ausgezeichnet. Eine Auszeichnung erhielt der erste russisch-deutsche Sonderforschungsbereich TRR 160 "Kohärente Manipulation wechselwirkender Spinanregungen in maßgeschneiderten Halbleitern", der der seit 2015 von der Russian Foundation for Basic Research und der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit einer 12-Jahres-Perspektive gefördert wird. Beteiligt sind mehr als 100 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen des Ioffe-Instituts und der Staatlichen Universität in St. Petersburg sowie der TU Dortmund, die gemeinsam mit großem Erfolg an kohärenter Spinelektronik für eine effiziente Informationsverarbeitung der Zukunft arbeiten, wie durch weit mehr als 200 hochrangige Publikationen dokumentiert wird.
Die zweite Auszeichnung der TU Dortmund ging an die German Russian Summer School (GRSS), die 2019 mit dem Titel „Smart Electricity and Engineering“ in Dortmund stattfand. Die von diesem Jahr verschobene Fortführung der Summer School ist für August 2021 in Jekaterinburg geplant. Bei diesem Modellprojekt kooperieren die TU Dortmund und die Uraler Föderale Universität in Jekaterinburg.


prämierte Kooperationsprojekte innerhalb des Deutsch-Russischen Jahres
prämierte Kooperationsprojekte innerhalb des Deutsch-Russischen Jahres
© UA Ruhr

Die Universität Duisburg-Essen wurde gemeinsam mit der Nationalen Universität für Forschung und Technologie „MISIS” für ihr Wissenschaftsprojekt „Nanohybride für die Theranostik“ ausgezeichnet.
Der Startschuss zur Zusammenarbeit des Teams aus deutschen und russischen Wissenschaftlern fiel 2017/18: Priv. Doz. Dr. Ulf Wiedwald, Arbeitsgruppenleiter an der Universität Duisburg-Essen, wurde zum Gastprofessor der National University of Science and Technology in Moskau berufen. Drei Jahre später verbindet das Projekt „Nanohybride für die Theranostik“ auf wegweisende Art die gemeinsame Forschung im Labor mit der Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlern durch Vorlesungen und individuelle Förderung.

Wir gratulieren den erfolgreichen Kooperationsprojekten der Universitätsallianz Ruhr zu ihrer verdienten Auszeichnung und wünschen weiterhin eine produktive und gewinnbringende Zusammenarbeit!
Mehr Information unter: https://wissenschaftspartner.de/gewinner/